Glücksmomente sammeln!

10. Juni 2020
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Barbara Liera Schauer und ihr kleiner Yogi

Glücksbotschaften des „Kleinen Yogi“ sind eine Herzensangelegenheit von Barbara Liera Schauer. Sie schuf die Figur des kleinen Yogi, der mittlerweile über 120 000 Fans auf Facebook hat und als Kultfigur zahlreiche Artikel ziert. Die diplomierte Entspannungstrainerin und Grafikerin lebt in Österreich. Wir haben mit Ihr über Glück, Corona, Selbstständigkeit und Frieden gesprochen.

WITC: Wie haben sie die letzten Wochen erlebt? Worauf haben sie sich besonnen?


Barbara Schauer: Die letzten Wochen waren auch für mich/uns natürlich sehr spannend und es ist mir anfangs – wie vermutlich jedem – alles Erdenkliche durch den Kopf gegangen. Besonnen hab ich mich dann aber sehr schnell auf meine Arbeit und deren Sinnhaftigkeit. Auf das was jetzt wirklich wichtig ist und wie ich gerade jetzt mit meiner Arbeit helfen kann. Das hat mir einen riesen Energieschub verliehen, dass es mir schon unheimlich war. Gerade in Krisenzeiten sind positive und liebevolle Botschaften sehr wichtig und ich habe gemeinsam mit meinem Team noch bewusster darauf geachtet, welche Bilder wir z.B. auf Social Media posten. Dementsprechend zeigte sich auch der Zuwachs unserer Fangemeinschaft. Ich bin sehr dankbar, die Menschen mit dem kleinen Yogi – speziell in dieser extrem spannender Zeit – Werte wie Liebe, Miteinander, Vertrauen, Zuversicht, sowie positive und humorvolle Impulse schenken zu können.

Wie kam es zu der Idee des „Kleinen Yogi“?

Die Idee zum kleinen Yogi begann so, dass mich eine Freundin eines Tages eine Karikatur für meinen Sohn zeichnen sah und sich daraufhin ihr erstes Kinderliederbuch von mir illustrieren lassen wollte. Da sie trotz meines Zögerns (abgesehen von dem dass ich bereits als Kind gern liebend gerne Karikaturen zeichnete, hatte ich ja keinerlei Erfahrung in dieser Richtung) – nicht locker ließ, fasste ich Mut und traute ich mich darüber. Als ich in dann diesen kreativen Prozess eintauchte, entfachte ein unglaubliches …nennen wir es Feuer in mir. Es machte mir soviel Spaß und Freude, dass ich ab sofort nichts mehr anderes machen wollte. Ich hatte nach jahrelanger Suche nach meiner Berufung, das tiefe Gefühl angekommen zu sein. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Es folgte sehr schnell der Gedanke, eine richtig sinnvolle Figur zu erschaffen. Eine Figur, mit der ich – gepaart mit Zitaten/kleinen Weisheiten – mehr Liebe, Humor und Leichtigkeit in die Welt zu bringen kann. Der passende Name dazu folgte unmittelbar danach: Der kleine Yogi. Ich fuhr zu meinem Lieblingssee – dem schönen Attersee im Salzkammgut – und zeichnete dort den ersten kleinen Yogi. Ich sprudelte nur so voller Ideen und ein Bild nach dem anderen entstand. Bald darauf nahm ich als alleinerziehende Mutter mein letztes Geld, setzte alles auf eine Karte und die ersten Produkte samt Website (samt ersten kleinen Webshop) wurden geboren. Das ganze ereignete sich im Frühjahr 2009 – ein Jahr später wagte ich den Schritt in das Abenteuer Selbständigkeit.

Wie hat sich damit mein Leben verändert?

Hm…vieles. Mein Leben ist erfüllter geworden, hat einen tieferen Sinn bekommen. Ich war davor zwar nicht unerfüllt, jedoch sehr viele Jahre suchend und nicht glücklich in meinen Jobs (vorwiegend Büro/Buchhaltung). Mit meiner Arbeit jetzt bei so vielen Menschen Positives zu bewirken, macht mich – speziell angesichts des oft nicht sehr leicht gewesenen Weges – sehr dankbar und demütig.

Und dann kamen die Glücksbotschaften… was hat es damit auf sich?

„Glücksbotschaften“ ist ein Kartenset bestehend aus 40 Impulskarten und einem ausführlichen Booklet mit vertiefenden Gedanken sowie passenden Übungen zu den Karten. Sie wurden im Februar 2019 veröffentlicht und sind zum Bestseller geworden, was mich/uns natürlich riesig freut. Aufgrund des großen Erfolges erscheint das Set im Juni 2020 nun auch in Englischer Ausgabe, sowie ein neues Kartenset mit dem Titel„Herzbotschaften“ im September 2020.

Welches sind für Sie die 3 wichtigsten Botschaften bzw. womit verbinden Sie die Botschaften?

Für mich ist jede Botschaft von gleicher Wichtigkeit bzw. variiert dies je nach Lebenssituation.
Seit neuestem gibt es auch eine App des kleinen Yogi?
Ja, die Idee entstand vor ca. 1 ½ Jahren und war ein spannender Prozess, da wir uns deren Umsetzung leichter vorgestellt hatten. Mittlerweile haben wir kompetente Partner gefunden und erfreuen sich bereits knappe 30.000 Menschen daran. Die App beinhaltet zur Zeit 2 Hauptfunktionen: das Ziehen einer täglichen Tageskarte (auf Wunsch mit automatischer täglichen Erinnerung) und das Versenden von personalisierten Wunschkarten zu verschiedensten Themen.

Woher nehmen Sie immer wieder neue Ideen für den kleinen Yogi?

Knapp gesagt aus dem eigenen Leben. Jedoch hole ich mir zusätzlich manchmal Inspirationen aus dem Netz oder aus Büchern. Wenn ich ein Thema für sehr wichtig und stimmig empfinde, entsteht dazu der Text und das Bild oder auch umgekehrt.

Arbeiten Sie selber eigentlich auch mit den Glückbotschaften?

Das ist mir ehrlich gesagt bisher eigentlich noch nicht in den Sinn gekommen… vermutlich weil ich meine eigenen Bilder uns Texte nicht neutral betrachten könnte. Aber wer weiß, ob sich das nicht in Zukunft auch einmal ändert.

Was bedeutet für Sie persönlich „glücklich sein“?

Mit mir im Reinen zu sein und so viel wie möglich Glücksmomente im Alltag zu sammeln.

KURZ GEFRAGT!

Was ist Ihnen wirklich wichtig?
Eine positive Lebenseinstellung, ein liebevolles & kraftvolles Miteinander und das Leben immer wieder als Wunder wahrzunehmen. Und natürlich die Liebe – unsere größte Kraft.

Wen mögen Sie noch außer dem Kleinen Yogi?
Wenn damit andere Cartoons gemeint sind… ich gebs zu – ich liebe Snoopy.

In welchem Land würden Sie gerne leben?
Ich liebe den schönen Attersee im Salzkammergut, wo ich derzeit wohne. Meine zweite Wahl wäre wahrscheinlich Costa Rica, wo ich insgesamt 2 Jahre verbracht habe.

Was haben Sie sich zuletzt gekauft?
Ein neues Fahrrad.

Wer ist Ihr größtes Vorbild?
Vorbilder in dem Sinne habe ich nicht, jedoch viele Menschen, die mich inspirieren, wie z.B. Oprah Winfrey, Ellen de Generes oder Tony Robbins. Aber auch Menschen im Alltag, sogenannte Alltagshelden eben.

STECKBRIEF Barbara Schauer

Name: Barbara Schauer
Beruf: Seit 10 Jahren Illustratorin
& Autorin
Berufung: Der kleine Yogi
Familie:  Mein Sohn und mein Partner
Lebensmotto: Kein bestimmtes bzw. sehr viele. Um eines meiner Lieblinge zu nennen: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt.“ 
von Mahatma Gandhi

 

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