Frauenwelten: Weibliche Menschenrechte im Blickpunkt

29. Oktober 2021
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Der Film "Tove" beim Filmfest FrauenWelten: Spielfilm über die finnische Künstlerin Tove Jansson, der mit den niedlichen Mumins-Trollen ein weltweiter Erfolg gelang und die durch ihre Beziehung mit einer Frau gesellschaftlich unangepasst lebte.

21. Filmfest: Visionen & Einblicke

Das Filmfest FrauenWelten zeigt bis zum 03.11.2021 29 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus über 20 Ländern, darunter einige Deutschland-und Berlinpremieren. Ein Großteil des Filmprogramms wird im Festivalzeitraum  auch deutschlandweit online verfügbar sein.

Wie jedes Jahr sind die Schwerpunkte des Festivalprogramms an die Arbeit von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. angelehnt und bieten so einen filmischen Blick auf die Menschenrechte von Frauen weltweit.

Wie jedes Jahr sind die Schwerpunkte des Festivalprogramms an die Arbeit von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. angelehnt und bieten so einen filmischen Blick auf die Menschenrechte von Frauen weltweit.

Eröffnungsfilm MISS MARX

Der Eröffnungsfilm war gleichzeitig eine Deutschlandpremiere von Susanna Nicchiarellis Biopic MISS MARX über die jüngste Tochter von Karl Marx, die als eine der ersten Frauen an den ArbeiterInnenkämpfen in London teilnahm und sich für Frauenrechte und die Abschaffung von Kinderarbeit engagierte.

Begrüßt wurden die Gäste im Kinosaal in Berlin von Festivalleiterin Sabrina Kürzinger, im Anschluss sprachen die Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES, Christa Stolle und die Leiterin der Abteilung Frauen und Gleichstellung in der Senatsverwaltung Berlin, Marianne Rühl-Andresen. Alle drei Rednerinnen brachten zum Ausdruck, dass in den letzten Jahren im Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter schon vieles erreicht worden sei. Das Ziel, in einer Welt zu leben, in der Mädchen und Frauen gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei leben können, sei aber noch lange nicht erreicht.

Sabrina Kürzinger knüpfte an diesem Punkt an und verwies in ihrer Eröffnungsrede auf die Aktualität von MISS MARX: „Trotz einer berechtigten Kritik an der Geschlechterungerechtigkeit ihrer Zeit, entwirft Eleanor Marx ein positives Zukunftsbild, dem wir uns im letzten Jahrhundert angenähert haben. Sie war der Ansicht, dass es zweifellos die Gleichheit aller geben werde, unabhängig vom Geschlecht. Folglich werde die Frau unabhängig sein und ihre Ausbildung und alle weiteren Möglichkeiten die gleichen sein wie für den Mann“.

Das komplette Filmprogramm gibt es hier!

www.filmfest-frauenwelten.de

 

 

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