Spannende Geschichte um die erste Serienmörderin
Tiefe Einblicke in grausame Taten
Der Historienkrimi „EFFIGIE – Das Gift und die Stadt“ über die grausamen Giftmorde in Bremen wird ab 20. Januar 2022 in die deutschen Kinos kommen.
Der historische Kriminalfilm EFFIGIE – Das Gift und die Stadt ist das Regie-Debüt von Udo Flohr und zeichnet ein lebendiges Bild einer Ära die uns näher ist als es zunächst scheint.
Basierend auf wahren Begebenheiten und anhand von Original-Gerichtsakten wird die Geschichte von Gesche Gottfried erzählt – eine der ersten jemals identifizierten Serienmörderinnen. Zwischen 1813 und 1827 soll Gottfried – auch bekannt als der „Engel von Bremen“ – fünfzehn Menschen mit „Mäusebutter“ (ein Gemisch aus Schmalz und Arsen) ermordet haben. Weitere 20 Opfer überlebten. 1831 wurde sie im Alter von 46 Jahren hingerichtet, was auch die letzte öffentliche Exekution Bremens war.
Weltpremiere feierte EFFIGIE – Das Gift und die Stadt 2019 beim Filmfest Bremen – und damit in der Stadt, in der die unglaubliche Geschichte ihren Ursprung fand. Udo Flohrs Regiearbeit wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet und war 2021 zudem in der Vorauswahl der Golden Globes und Oscars.
Bremen 1828: Cato Böhmer tritt eine neue Stelle als Gerichtsschreiberin für Untersuchungsrichter Senator Droste an. Sie möchte Juristin werden in einer Zeit, in der Frauen in Deutschland noch gar nicht studieren dürfen. Als das Kriminalgericht wegen Giftspuren an Lebensmitteln alarmiert wird, glaubt ihr Chef zunächst an einen Zufall. Doch schon bald gilt es eine Häufung von Todesfällen in der Pelzerstraße aufzuklären. Gesche Gottfried, eine attraktive und als Wohltäterin geschätzte Witwe, scheint ebenfalls in Gefahr zu sein. Bald wird sie aber zur Hauptverdächtigen, die ihre drei kleinen Kinder, ihre Eltern, den Zwillingsbruder, Ehemänner sowie Freunde und Nachbarn mit Arsen vergiftet haben könnte. Im Laufe der Untersuchung steht Senator Droste unter Druck seitens Kapitän Ehlers, der seine Unterstützung für die Binnenschifffahrt einfordert. Droste und Bürgermeister Johann Smidt setzen für Bremens Infrastruktur jedoch lieber auf eine neuartige Technologie: die Eisenbahn. Eine politische Intrige gegen den Senator kann Cato gerade noch abwenden. Am Ende trägt sie maßgeblich dazu bei, Gesche Gottfried zu einem Geständnis zu bringen.
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