Wechseljahre: Symptome und Unterstützung

7. Dezember 2020
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In den Wechseljahren wird die Ausschüttung von Hormonen im weiblichen Körper umgestellt. Die hormonelle Veränderung bei den Damen im besten Alter ist eine Folge der allmählich nachlassenden Funktion der Eierstöcke. (adobe stock)

Wir können den Hormonen helfen!

Diese Anzeichen deuten auf die Wechseljahre hin

Die Wechseljahre gelten als gefürchtete Phase im Leben einer Frau. Hitzewellen bis zum Abwinken und unregelmäßige Blutungen sind in dieser Zeit typisch. Doch nicht alle Ladys leiden gleichermaßen. Während die Hormonumstellung bei dem einen körperliches Chaos auslöst, wird sie von anderen manchmal nur mäßig wahrgenommen. Die Anzeichen, dass die Wechseljahre begonnen haben, sind allerdings eindeutig.

Ab dem 40. Lebensjahr kann sich der Körper anders verhalten

Die Frage aller Fragen lautet: Wann treten die Wechseljahre eigentlich ein? Mit dem Ende der monatlichen Regelblutung ist das Kinderkriegen auf natürlichem Weg vorbei. Hat man zu dieser Zeit gerade seinen Traummann gefunden und will noch eine Familie gründen, ist etwas Eile angesagt. Der altersbedingte Umbau des Hormonhaushalts lässt sich mit Mittelchen vom Doktor zwar umgehen, die Zeichen der Zeit prägen sich dennoch weiter aus. Zum Glück besagt die Statistik, dass die durchschnittliche Frau erst ab einem Alter von 47,5 Jahren in den Wechseljahren ist. Dies hilft aber nur bedingt, wenn es früher losgeht. Der letzte Abschnitt der unliebsamen Jahre soll für etwa die Hälfte aller Damen mit 51 Zählern auf der Uhr eintreten.

Es fängt ganz langsam an

Dass die Wechseljahre eintreten, zeigt sich in erster Linie an der Regelblutung. Teilweise gibt es eine starke Periode, dann folgen wieder längere Pausen. Auch Schmierblutungen zwischen den einzelnen Abschnitten sind möglich. Ab welchem Alter die Wechseljahre beginnen, welche Symptome genau auftreten und wie lange die Hormonumstellung dauert, unterscheidet sich von Frau zu Frau. Der Wechsel von der fruchtbaren zur nicht fruchtbaren Lebensphase dauert im Schnitt etwa zehn Jahre. Neben Unregelmäßigkeiten bei der Regelblutung, bis diese allmählich ganz ausbleibt, können sich diverse weitere körperliche Auswirkungen zeigen. Bei vielen betroffenen Damen sind tägliche Hitzewallungen inklusive heftigem Schweißausbruch normal. Damit nicht mehrmals am Tag die Klamotte gewechselt werden muss, wird der Körper gern durch die Einnahme von Hormonen ausgetrickst. Zyklusstörungen und Hitzewallungen sind leider nicht das einzige Übel, das Frauen in den Wechseljahren blühen kann.

Typische Symptome sind auch:
– Stimmungsschwankungen und Depressionen
– Kopfschmerzen
– Blähungen
– Schlafstörungen
– Gewichtszunahme

Die Rolle der Hormone

In den Wechseljahren wird die Ausschüttung von Hormonen im weiblichen Körper umgestellt. Die hormonelle Veränderung bei den Damen im besten Alter ist eine Folge der allmählich nachlassenden Funktion der Eierstöcke. Diese produzieren weniger von den weiblichen Geschlechtshormonen Östrogene und Progesteron. Östrogene sorgen während des monatlichen Zyklus unter anderem für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Durch das Nachlassen der Konzentration werden Hitzewallungen und Schweißausbrüche ausgelöst. Das Hormon Progesteron hilft bei der Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutter. Störungen des Zyklus mit unregelmäßigen Blutungen sind die Folge, wenn die Eierstöcke weniger davon bilden. Darüber hinaus gibt es noch das follikelstimulierende Hormon, kurz FSH genannt. Dieser Stoff wird allerdings in der Hirnanhangsdrüse produziert und soll den weiblichen Geschlechtshormonen aus den Eierstöcken entgegenwirken.

Die Symptome müssen nicht tatenlos hingenommen werden

Die Auswirkungen der Wechseljahre können sich ganz schön heftig zeigen. Sind alle möglichen Symptome stark ausgeprägt, lässt sich der Hormonhaushalt im Körper durch spezielle Präparate normalisieren. Es muss nicht unbedingt zum Medikament gegriffen werden, um krasse körperliche Erscheinungen zu lindern. Mit Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung kann die Gewichtszunahme reduziert werden. Das hilft auch bei Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Durch Entspannungstechniken lässt sich Stress abbauen und ein Stimmungstief mindern.

Aus der Natur kann ebenfalls Hilfe kommen, denn es gibt Heilkräuter mit einer östrogenartigen Wirkung. Rosmarin, Mönchspfeffer und Hopfen gelten als Wundermittel für die Wechseljahre. Salbei ist eine stimmungsaufhellende Pflanze, die zudem gegen Hitzewallungen wirkt. Ein Salbeitee am Morgen vertreibt schnell Kummer und Sorgen. Wie sich unangenehme Symptome ganz gezielt bekämpfen lassen, lässt sich bei der Shop Apotheke in Erfahrung bringen. Unter gibt es allerhand Infos und Tipps zur Linderung von diversen Begleiterscheinungen der Wechseljahre.

 

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